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    Dolomitensprint 18.1.2019


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    Wie im Vorjahr dominierten auch heute wieder die Italiener den Dolomitensprint in Obertilliach: Weltcupläufer Stefan Zelger aus Südtirol siegte vor Titelverteidiger Enrico Nizzi. Bester Österreicher wurde der Salzburger Tobias Riedlsperger als Fünfter. Bei den Damen dominierte die Schwedin Maria Gräfnings.

    Beim Biathlon- und Langlaufzentrum in Obertilliach wurde heute das Dolomitenlauf-Wochenende mit dem Dolomitensprint eröffnet. Der älteste Langlaufsprint der Welt wurde im Jahr 1980 vom Dolomitenlauf-Gründer Robert Steiner und nunmehrigen OK-Chef Franz Theurl aus der Taufe gehoben. Heute bestritten ihn 25 Athleten, darunter sieben Österreicher, und fünf Damen aus acht Nationen. Bei den Herren ging es über sechs Vorläufe und drei Halbfinalrunden ins Finale. Weiter kamen jeweils die besten Zwei jedes Durchgangs sowie die schnellsten Lucky Loser. 

    Daniel Mesotitsch läuft sich warm
    In den Vorläufen schlugen sich die Österreicher ausgezeichnet. Bernhard Leitinger und Tobias Habenicht qualifizierten sich als Vorlaufsieger klar fürs Halbfinale, ebenso Niklas Liederer und Tobias Riedlsperger. Und ein ehemaliger Biathlon-Star rutschte als Lucky Loser ebenso weiter: Daniel Mesotitsch. Im Ziel war der Kärntner außer Atem: „Ich war ziemlich fertig nach dem Vorlauf und habe auf das Halbfinale verzichtet. Für mich war es ein gutes Aufwärmen für morgen. Da starte ich beim Dolomiten Classicrace über die 42 Kilometer. Das klassische Langlaufen war schon immer eine große Leidenschaft von mir.“ Ebenso fürs Halbfinale qualifizierten sich der italienische Titelverteidiger Enrico Nizzi sowie die Weltcupläufer Max Olex (GER) und Toni Livers (SUI). 

    Riedlsperger schaffts ins Finale
    Die Halbfinali verliefen für die Österreicher dann nicht mehr nach Wunsch. Einzig ÖSV-Langläufer Tobias Riedlsperger komplettierte neben den Italienern Enrico Nizzi und Stefan Zelger, Max Olex (GER) und Joeri Kindschi aus der Schweiz das Finale. Dort gaben die beiden Italiener von Beginn an das Tempo vor und der 23-jährige Weltcupläufer Stefan Zelger holte sich seinen ersten Triumph beim Dolomitensprint: „Ich wusste, dass ich von Beginn an vorne liegen muss. Auf dieser Runde ist das Überholen sehr schwer. Zum Glück kam ich gut vom Start weg.“ Auch der „Ruf des Geldes“ war für den Bozener ein Weckruf: „Die 1.500 Euro Prämie war natürlich auch ein Argument“, schmunzelte er im Ziel, aber: „Der Dolomitensprint hat eine solche Tradition und ein Sieg hier ist sehr schön!“ Zelger siegte im Finale vor Vorjahressieger Enrico Nizzi und dem Deutschen Max Olex. Der Salzburger Tobias Riedlsperger wurde Fünfter, war aber nicht unzufrieden mit seiner Leistung: „Es ist für mich keine leichte Saison, deshalb tut das Ergebnis heute sehr gut. Leider rutschte ich beim Anstieg in der letzten Runde aus und hatte keine Chance mehr.“

    Bei den Damen setzte sich die schwedische Favoritin Maria Gräfnings, die auch am Sonntag beim 45. Dolomitenlauf startet und vor kurzem den FIS Worldloppet Cup-Auftakt in China gewann, durch. Sie siegte souverän vor der Französin Constance Vulliet und der Estin Tatjana Mannima. 

    Morgen geht es in Obertilliach mit dem Dolomiten Classicrace weiter, das in der klassischen Technik gelaufen wird. Der Startschuss fällt um 10:00 Uhr und die Distanzen führen über 42 und 20 Kilometer. Anmeldungen können noch bis kurz vor dem Start getätigt werden.



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