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    Dolomitenlauf skating race 2020 - results and fotos


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    Olympischer und rot-weiß-roter-Glanz beim Dolomitenlauf


    Der Russe Raul Shakirzyanov und die Steirerin Anna Seebacher gewannen heute beim 50-jährigen Jubiläum des Dolomitenlaufs in der freien Technik. Während Seebacher einen sicheren Sieg in Obertilliach feierte, setzte sich der Russe im Zielsprint nur knapp gegen den Dolomitensprint-Sieger Bernhard Tritscher und Olympiasieger Eugeny Dementiev durch. Auch auf der Kurzdistanz gab es einen Triumph für Österreichs Damen durch Lisa Achleitner.

    Traumhafte Bedingungen bei minus fünf Grad Celsius herrschten heute für die über 700 Teilnehmer beim Dolomitenlauf „Freestyle“ mit Start und Ziel beim Biathlonzentrum Obertilliach. Teilnehmer aus über 30 Nationen nahmen dort, wo im nächsten Jahr von 28. Februar bis 10. März die Biathlon Junioren Weltmeisterschaften stattfinden, die Distanzen über 42 und 20 Kilometer in der freien Technik in Angriff.

    Beim Langdistanzrennen über die 42 Kilometer Distanz setzten sich gleich nach dem Start die Favoriten in Szene. Bei der ersten Zieldurchfahrt zur Hälfte des Rennens lag ein Quartett mit den Russen Raul Shakirzyanov und Eugeny Dementiev sowie dem Schweizer Weltcupsieger Toni Livers und dem Franzosen Benoit Chauvet in Führung. In der Schlussrunde schaffte dann noch Österreichs Aushängeschild Bernhard Tritscher den Anschluss und so kam es zum packenden Zielsprint, wo sich der „Underdog“ Raul Shakirzyanov etwas überraschend gegen Tritscher und Dementiev durchsetzte. Chauvet landete vor Livers an der vierten Stelle. „Einfach unglaublich, dass ich diese Weltklasseläufer schlagen konnte“, jubelte der Russe Shakirzyanov im Ziel.

    Der Salzburger Bernhard Tritscher hatte in der ersten Hälfte des Rennens noch schwere Beine vom Dolomitensprint: „Ja das Finale gestern Abend in Lienz war erst gegen 21 Uhr fertig, das habe ich heute gespürt. Aber ich kam immer besser in Schuss und holte in der letzten Runde noch die Spitzenläufer ein. Als sprintstarker Läufer habe ich vor dem Finish mit dem Sieg spekuliert, aber einer war eben schneller.“ Sehr zufrieden zeigte sich auch Eugeny Dementiev, der bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 Gold in der 30km-Verfolgung und Silber im 50km-Marathon gewann: „Das ist schon lange her, aber ich fühle mich immer noch gut. Es war heute mein zweiter Start beim Dolomitenlauf und es ist traumhaft hier zu laufen.“



    Seebacher düpiert Konkurrentinnen


    In der letzten Woche siegte sie bei der Tour de Ramsau, heute holte sie nach Rang drei im Vorjahr ihren ersten Sieg beim Dolomitenlauf. Anna Seebacher freute sich wie eine Weltmeisterin im Ziel: „Gestern das perfekte Aufwärmen beim Dolomitensprint und heute lief es richtig gut. Nach dem dritten Platz im Vorjahr wollte ich heuer unbedingt den Sieg und es ist gelungen!“ Die Radstädterin siegte rund zehn Minuten vor Iris Pessey (FRA). Den dritten Platz belegte die Österreicherin Claudia Egginger.



    Tirolerin Achleitner gewinnt Kurzdistanz


    Bei den Damen sorgte die 23-jährige Lisa Achleitner für einen rot-weiß-roten Triumph. Die Breitenbacherin, die gestern beim Dolomitensprint Zweite wurde, siegte über die 20 Kilometer klar vor der Italienerin Julia Kuen. Dritte wurde die US-Amerikanerin Meg Lane. Bei den Herren setzte sich der starke Südtiroler Patrick Klettenhammer, der letzte Woche auch in der Ramsau gewann, souverän gegen den Deutschen Felian Schubert und den Österreicher Michael Föttinger, der gestern im Finale des Dolomitensprints in Führung liegend zu Sturz kam, durch. „Die Loipen waren in perfektem Zustand, ein tolles Rennen“, sagte Klettenhammer. Auch Achleitner jubelte: „Mit dem Sieg hatte ich gar nicht gerechnet. Ich bin gut ins Rennen gekommen und jetzt freue ich mich irrsinnig.“



     

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