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    BORA – hansgrohe erneut im Höhentrainingslager in Osttirol


    Im Vorjahr schlossen Osttirol und Bora-hansgrohe eine exklusive Tourismus- und Trainingskooperation: die Radprofis von Teamchef Ralph Denk absolvieren jährlich zwei längere Höhentrainingslager zur Rennvorbereitung in Osttirol und auch das Teamcamp am Ende der Saison findet in Lienz statt.


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    Eines der Highlights des Vorjahres war die erstmalige Befahrung des Lakata Bike Trails am Hochstein durch den dreifachen Weltmeister Peter Sagan. „So viel sei schon verraten: Peter Sagan wird auch heuer wieder nach Osttirol kommen und hier einen neuen Bike-Trail einweihen“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl.

     

    Nach dem ersten Höhentrainingslager im Mai 2018 kam das WorldTeam BORA – hansgrohe im Juli erneut nach Osttirol, um sich auf die nächsten Saisonhighlights vorzubereiten. Neben Routinier Cesare Benedetti und Giro d‘Italia Etappensieger Davide Formolo waren auch Felix Großschartner, Stagiaire Johannes Schinnagel sowie der mehrfache Giro d‘ Italia Etappensieger Sam Bennett zwei Wochen zu Gast in den Bergen Osttirols. In der ersten Woche führten die Trainingsrouten unter anderem nach Prägraten am Großvenediger, zu den berühmten Umbalfällen. Der Fokus war zunächst, sich an die Höhe zu gewöhnen und den Rhythmus zu finden. Dafür standen die 110km lange Klassikervariante, die sogenannte kleine Dolomitenrunde, und die Mölltalrunde auf dem Trainingsplan.


    In der zweiten Woche lag der Schwerpunkt auf der Verbesserung der aeroben Ausdauer und der Kraftausdauer. Aufgrund der instabilen Wetterlage wurden die Strecken flexibel angepasst. Mehrmals wurde der Aufstieg nach Kals am Großglockner und anschließend zur Lücknerhütte vom Deutschen WorldTeam absolviert. Während den Trainingsfahrten wurden zudem einige Leistungstests mit den Radprofis durchgeführt, um die aktuelle maximale Sauerstoffaufnahme und die Laktatbildungsrate zu bestimmen.

     

    Natürlich durfte die Fahrt auf den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, und hinauf zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe nicht fehlen. Mit 4:45 Stunden und 3.900 Höhenmeter waren diese Routen eine besondere Herausforderung für die Sprintasse wie Rudi Selig oder Sam Bennett. Da konnten Patrick Konrad, Felix Großschartner und Davide Formolo die Kulisse auf der Bergstraße mehr genießen.

     

    Die Fahrer und Betreuer des BORA – hansgrohe Rennstalls waren von der schönen Landschaft und Topographie begeistert und freuen sich schon auf die nächsten Trainingseinheiten in Osttirol. „Die Bergwelt ist beeindruckend und die Gastfreundschaft in Osttirol ist schon bemerkenswert. Geist und Körper spielen immer zusammen, diese Harmonie war perfekt in Osttirol“, ergänzt Bora-hansgrohe-Teamchef Ralph Denk.

     

    Fotonachweis Titelbild: Bora-hansgrohe Trainingscamp in Osttirol (c) Tirol Werbung_Stefan Voitl



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