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    Bora-hansgrohe-Profis auf den Spuren der Dolomitenradrundfahrt


    Am vergangenen Montag schlugen Radprofis von Bora-hansgrohe die Trainingszelte in Osttirol auf. Seit dem Vorjahr besteht zwischen Osttirol Tourismus und der deutschen WorldTeam-Equipe eine Trainingskooperation. Staatsmeister Gregor Mühlberger, Ex-Ö-Tour-Sieger Peter Kennaugh, Emanuel Buchmann & Co bereiten sich auf über 1.800 Höhenmetern auf die Tour de France vor! Dabei steht auch die Befahrung der Originalstrecke der 31. Dolomitenradrundfahrt auf dem Programm. 


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    Im Vorjahr schlossen Osttirol und Bora-hansgrohe eine exklusive Tourismus- und Trainings-Kooperation: die Radprofis von Teamchef Ralph Denk absolvieren jährlich zwei längere Höhentrainingslager zur Rennvorbereitung in Osttirol und auch das Teamcamp am Ende der Saison findet in Lienz statt. Eines der Highlights des Vorjahres war die erstmalige Befahrung des Hochstein-Bike-Trails durch den dreifachen Weltmeister Peter Sagan. „So viel sei schon verraten: Peter Sagan wird auch heuer wieder nach Osttirol kommen und hier einen neuen Bike-Trail einweihen“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl. 

    Seit vergangenem Sonntag trainieren einige Radprofis, die sich gezielt auf die Tour de France vorbereiten, in Osttirol und haben wieder am Zettersfeld auf rund 1.800 Metern Seehöhe ihre Quartiere  bezogen. Neben dem regierenden Staatsmeister und Ex-Glocknerkönig Gregor Mühlberger, der im Vorjahr auch Rund um Köln gewann, trainieren in Osttirol auch der Brite Peter Kennaugh, zweifacher Etappensieger der Dauphine Libere und 2014 Gesamtsieger der Österreich Rundfahrt, die Kletter-Spezialisten Emanuel Buchmann und Jay McCarthy sowie der Italiener Matteo Pellucchi und der Lette Aleksejs Saramotins. Betreut werden die Profis von je einem sportlichen Leiter, Trainer, einem Athletiktrainer sowie Physiotherapeuten und von einem Mechaniker und Ernährungsberater. 

    Viel Ausdauerarbeit in Osttirol 

    „Ziel des Camps ist es eine Erhöhung des aeroben Ausdauerniveaus zu erreichen. Wir nutzen das Camp, um unsere Jungs auf Rennen wie die Dauphiné Libere, Tour de Suisse und Tour de France vorzubereiten. Für die meisten Fahrer geht es auch darum an ihrer Kletterfähigkeit (Kraftausdauer) zu arbeiten. Gerade deshalb bietet sich die Topographie in Osttirol perfekt dafür an. Eine Ausnahme bildet hier nur Sprinter Matteo Pelucchi, der das Camp nutzt um sein Grundlagenniveau zu erhöhen. Als Trainingsmittel setzen wir hier gezielt „das Leben“ in der Höhe ein, um unter Anderem eine Vermehrung der roten Blutkörperchen zu erreichen und so einen besseren Sauerstofftransport für die Muskulatur zu gewährleisten“, beschreibt Trainer Dan Lorang. 

    Mühlberger: „Highlight ist die Strecke der Dolomitenradrundfahrt!“

    Der 24-jährige Niederösterreicher Gregor Mühlberger war schon im Vorjahr auf einem Höhentrainingslager in Osttirol und freut sich vor allem auf eine Runde: „Die Strecke der Dolomitenradrundfahrt natürlich: traumhafter geht es fast nicht mehr! Aber egal in welches Tal man hier fährt, überall findet man unberührte Naturlandschaften und beeindruckende Bergmassive vor.“ Das freut natürlich TVB-Obmann Franz Theurl, der als Organisator der 31. Dolomitenradrundfahrt am 10. Juni 2018 schon kräftig die Werbetrommel rührt: „Wir erwarten wieder 2.000 Teilnehmer aus ganz Europa. Und natürlich organisieren wir heuer neben der traditionellen Rundfahrt mit 112 Kilometern auch die 5. Auflage der Extremvariante „SuperGiroDolomiti“. Die Strecke verbindet über 232 Kilometer und 5.234 Höhenmeter die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul. 

    Und alle Strava-Fans aufgepasst: Wer die Dolomitenradrundfahrt heuer bestreitet, kann natürlich seine werte mit jenen der Bora-hansgrohe-Profis messen!  

     



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