Dolomitensprint

Er ist der König unter den Sprints für Langläufer, der erste seiner Art und noch immer einer der Anspruchvollsten: der Dolomitensprint. Nur wer ihn einmal erlebt hat, kann nachvollziehen,  was sich in der eigens errichteten Arena auf dem Lienzer Hauptplatz abspielt.

Wenn sich die 30 Athleten – darunter viele Weltklasseleute – für den Sprint aufwärmen und das Dolomitenlauf-Feuer entzündet ist, dann brodelt die Menge der Zuseher. Dann katapultieren sich die ersten Sprinter aus der Startmaschine. Eine 7 Meter hohe Rampe mit entsprechendem Anstieg und abfallender Steilkurve, ein Schanze, die im vollen Sprinttempo zu nehmen ist und vor dem Zielsprint noch die Spitzkehre sind optimal zu nehmen, um Siegeschancen zu wahren.

Vor 30 Jahren war der Dolomitensprint die erste Veranstaltung ihrer Art. Mittlerweile ist der Sprint eine olympische Disziplin und Lienz noch immer ein heißes Pflaster für die stärksten Sprinter der Welt! Jene sechs Sprinter, die sich durch die Vorläufe ins Finale gekämpft haben, müssen auf dem Weg zum Sieg noch einmal drei Runden zu je 350 Metern in der Sprintarena von Lienz bewältigen.

Das folgende Video zeigt den Dolomitensprint 2013  und die ganze Dramatik dieses Rennens, das traditionell am Freitagabend als Auftakt für die Bewerbe des Dolomitenlauf-Wochenendes veranstaltet wird. Einzigartig ist in Lienz auch das “Rundherum”, wie der Startschuss aus einer alten Schützenkanone und rhythmischer Trommelwirbel in den Pausen.