Bora-Profis tanken Kraft in Osttirol

Noch bis kommenden Montag trainieren sieben Profis der deutschen WorldTour-Mannschaft Bora-hansgrohe in Osttirol. Bis zum Ende des ersten von zwei Trainingslagern werden die Fahrer, die sich auf die Tour de France vorbereiten, rund 1.700 Kilometer bestritten haben. „Es waren traumhafte Trainingsbedingungen und gleich zwei Mal sind wir die Strecke der Dolomitenradrundfahrt gefahren“, sagt Trainer Helmut Dollinger.

„Egal wohin wir gefahren sind, unsere Jungs waren begeistert. Einige unserer Profis wie auch Betreuer haben auch schon Winterurlaub gebucht“, sagt der Tiroler Helmut Dollinger, der die sieben Radsportler in den letzten zwei Wochen durchgehend betreut hat. Darunter befinden sich der Tscheche Leopold König, der bisher bei den großen Rundfahrten Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta in die Top-Ten kam, der Kletter-Ass Emanuel Buchmann (deutscher Meister 2015), der Rundfahrer Silvio Herklotz und die Sprinter Michael Schwarzmann, Andreas Schillinger, Christoph Pfingsten und Pascal Ackermann (im Vorjahr Zweiter bei den U23-Weltmeisterschaften).

Nachdem am Mittwoch im Großglocknergebiet intensive Bergeinheiten auf dem Programm standen, absolvierten sie am Vortag zum zweiten Mal die Originalstrecke der Dolomitenradrundfahrt, die heuer am 11. Juni 2017 zum 30. Mal stattfindet. „Es ist eine unglaublich schöne Runde. Die 112 Kilometer lange und mit 1.870 Höhenmetern gespickte Strecke ist lässig zu fahren und nicht zu schwer. Da ist für jeden Hobbyradfahrer etwas dabei“, sagte etwa Leopold König. Im Anschluss ging es für die Profis noch über die Pustertaler Höhenstraße.

 

Regeneration im Grand Hotel

An den drei trainingsfreien Tagen genossen die Fahrer des Bora-hansgrohe-Teams erholsame Stunden im Grand Hotel. „Wir konnten den Wellness-Bereich nutzen, alle waren begeistert von dem Angebot und dem Ambiente dort“, beschreibt Dollinger. Und die übrige Zeit verbrachten sie auf dem Zettersfeld, wo die komplette Crew in Almhütten nächtigten. „Dieses Trainingslager werden wir alle so schnell nicht vergessen und alle freuen sich auf die zweite Einheit im Juli!“